Thomas Schmalzer präsentiert in seinem gemeinsamen Vortrag mit Christoph Seidl den Use Case von TCG Unitech und die konkreten Herausforderungen, die im Rahmen der Prüfautomation der Gen6-Gehäusebauteile bestanden. Die Anforderungen dieses Projekts zeigen exemplarisch, wie stark sich Produktlebenszyklen auf Automatisierungsentscheidungen auswirken.
Bei TCG Unitech führten massive Stückzahlenschwankungen – zwischen rund 700.000 und 1,5 Millionen Teilen pro Jahr – sowie die typischen Ramp-Up- und Ramp-Down-Phasen dazu, dass lange Zeit keine klare Grundlage für die Auslegung von Taktzeiten, Stations- und Robotikanzahlen oder das gesamte Produktionskonzept bestand.
Vor diesem Hintergrund zeigt Thomas Schmalzer, wie TCG Unitech gemeinsam mit Stranger Maschinenbau bereits ab der Vorserie Prozesssicherheit geschaffen und die Automatisierung modular an Volumenphasen und Bedarf angepasst hat. Das Ergebnis: geringeres Risiko, deutlich reduzierte Gesamtinvestitionen über den gesamten Lebenszyklus sowie maximale Flexibilität für Varianten und Marktveränderungen.