Gerhard Kürner ist AI Value Creator und Spezialist für die AI-getriebene Transformation von Geschäftsprozessen und Unternehmenssoftware. Als CEO von 506.ai entwickelt er digitale Teammitglieder für europäische Unternehmen und die öffentliche Hand, basierend auf Service as a Software und Agentic Engineering made in Europe. Er ist Autor von Work After AI, seinem wöchentlichen Newsletter und jährlichen Report zu AI-Impact auf Arbeit und Arbeitsmarkt. In über 1.000 Gesprächen mit Vorständen, Eigentümern und Fonds begleitet er die strategische Anpassung bestehender Geschäftsmodelle an die AI-Ära.
Work After AI 2026. Der große Irrtum vom Jobkiller KI.
Die künstliche Intelligenz ist die bequemste Begründung, die der Arbeitsmarkt derzeit zu bieten hat. Sie steht in fast jeder Meldung über Stellenabbau und fast nirgends in den Daten. Die Veränderung, die wirklich zählt, macht dagegen keine Schlagzeile, denn sie geschieht dort, wo Arbeit verteilt wird. Aufgaben wandern über die Grenzen der Abteilungen hinweg, sie werden dort erledigt, wo sie anfallen, und die Fachabteilung, die bisher dafür zuständig war, wird seltener gefragt. Wer künftig wofür zuständig ist, entscheidet sich damit längst nicht mehr im Organigramm. Der Engpass liegt dabei weder in der Technik noch im Budget, sondern dort, wo ihn kaum jemand sucht, und er lässt sich gestalten. Gerhard Kürner hält die Schlagzeile gegen die Daten aus Europa und den Vereinigten Staaten und zeigt, worüber in den Unternehmen längst entschieden wird, ohne dass jemand es ausspricht. Wer das KI-Zeitalter bestehen will, muss an einer anderen Stelle hinsehen als die öffentliche Debatte, und genau dorthin führt dieser Vortrag. Grundlage sind sein Jahresreport Work After AI und rund tausend Gespräche mit Vorständen, Eigentümern und Investoren.